Es geht auch anders - über das Leben, abseits des Standards

Schlagwort: Leben (Seite 2 von 2)

Vor 12 Jahren – vom Ketten-Raucher zum entspannten Nichtmehr-Raucher

Heute am 10.02.2017 ist es exakt 12 Jahre her, dass ich aufgewacht bin, mir eine Zigarette in den Mund gesteckt habe und sie anzünden wollte… das Feuerzeug beiseitelegte und in mir feststand: „Ich habe keinen Bock mehr!“

Zu dem Zeitpunkt war ich gerade einmal ein knappes Jahr selbständig und ich stand etwa 2h nach dieser Entscheidung wieder mit meinen Rauchkollegen in unserer kleinen Bürogemeinschaft gemeinsam in der Küche. Da irgendwie alle geraucht haben, sind wir meist auch jede Stunde auf eine 5-Minuten-Pause zusammengekommen, haben die Zeit genutzt uns kurz auszutauschen und gegenseitig auf den Stand zu bringen. Ich wollte da natürlich nicht außen vor bleiben, auch wenn ich mich an die ersten Minuten noch erinnere, als wäre es gestern gewesen!

Annehmen und Loslassen – ist simpel, aber nicht immer einfach!

DAS Thema, das mich seit einigen Wochen in einer Intensität begleitet, heißt „Annehmen und Loslassen“. Ich beschäftige mich nun schon seit einigen Jahren damit Dinge anzunehmen, im Jetzt zu leben und dennoch fällt es mir in manchen Bereichen extrem leicht und in anderen unglaublich schwer. Aber mein bisheriges Fazit ist auf jeden Fall, dass es sich absolut lohnt damit zu beschäftigen und das wirklich bewusst zu tun…

Ähnlich wie man als Kind laufen, schreiben, lesen, sprechen lernt, kann man auch das Annehmen und Loslassen üben. Wenn man mit Kleinigkeiten beginnt, werden auch „große Themen“ irgendwann einfacher. Wichtig ist halt, dass man das selbst überhaupt will.

Wünschst du dir mehr innere Ruhe, mehr Gelassenheit, mehr Frieden?

Soziale Medien – Teufelswerk oder Geschenk?

Ich habe gerade einen Artikel bei facebook von der Zeit wahrgenommen, dessen Überschrift mal wieder nichts mit dem Inhalt zu tun hatte und letztlich eigentlich nur Werbung für ihren neuen Film zu sein scheint. Ein kleiner Teil des Artikels – der sich dann auch auf dessen Überschrift zu Sozialen Medien bezieht – hat mich auf den Gedanken gebracht kurz zu einem Thema zu schreiben, das mir auch immer wieder begegnet…

Das Teufelswerk?

Nun will ich gar nicht weiter darauf herumreiten, denn ich höre auch im Umfeld immer mal wieder Menschen unterschiedlichen Alters, die facebook & Co. verfluchen und all das immer wieder als Teufelszeug verschreien… Doch wer gibt diesen Medien denn die Macht, die sie haben? Wer geht damit um? Wir alle!

Ich stamme noch aus einer Zeit ohne Computer!

1980 habe ich das Licht der Welt erblickt… Ich kenne die Welt also noch komplett ohne Handy, ohne Internet, ohne Computer, mit Telefonzellen, mit Brieffreundschaften, wo man sich tatsächlich noch Briefe per Post geschickt hat… und der Faszination, dass sich die Menschen im Fernsehen immer sofort am Telefon erreicht haben, weil sie quasi NEBEN dem Telefon gesessen und auf DEN Anruf gewartet haben^^

Nachhaltigkeit im Alltag – Leben und leben lassen oder Dogmatismus, nein danke!

Es gibt so viele Themen im Alltag, wo mir immer wieder ein Thema bzw. eine Verhaltensaufforderungsform begegnet: „Wenn du das und das (so) machst, musst du auch das und das (so) machen. Ein Veganer, der Lederschuhe trägt oder Porsche fährt (wie z.B. Attila Hildmann). Ein Fleischfresser, der sich beim Grillen über den Gemüsegriller aufregt, weil „das ja nichts Richtiges“ is(s)t… Oder wer eine Meinung an einem Tag hatte und zwei Wochen später eine andere Meinung vertritt!? Meinungen und Sichtweisen können sich eben ändern. Wir alle lernen täglich dazu…

Werte meines Lebens… oder Lebensgrundlagen und der Umgang mit ihnen

Gerade im Internet begegnen uns immer wieder Menschen, die sehr dogmatisch unterwegs sind und irgendwie fordern, dass Menschen entweder 100% gut und gerade sind, oder ansonsten ihre guten Absichten sonst keine Berechtigung hätten / weniger wert wären. Theoretisch vielleicht nachvollziehbar, besteht doch das Leben aus so vielen Facetten und individuellen Zusammenhängen, dass es eine Farce ist zu glauben, dass es für alles EINE ideale Lösung oder Herangehensweise gäbe… oder nicht? Muss man wirklich, kann man wirklich bzw. ist es überhaupt sinnvoll Dinge schwarz oder weiß zu betrachten? Oder machen nicht gerade die vielen Grautöne dazwischen das Leben viel, viel bunter!?

Eine Person, bei der mir das besonders aufgefallen ist – habe ich selbst erst vor wenigen Wochen begonnen wahrzunehmen -, ist Attila Hildmann. Veganer Koch und Fitnesstyp, der inzwischen auch einige interessante (vegane) Produkte herstellt und dabei doch tatsächlich so frech ist Porsche zu fahren… Für etwas stehen und dennoch das Leben genießen, finde ich nicht verwerflich. Zudem sollte jeder zunächst einen Blick auf seine eigene Bilanz werfen und sich fragen „Was könnte ich besser machen?“

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