Es geht auch anders - über das Leben, abseits des Standards

Kategorie: Wortgebrauch (Seite 1 von 5)

Nichts ist so beständig wie die Veränderung

Die meisten Menschen wünschen sich Beständigkeit, Verlass und haben oft Schiss vor Veränderungen. Auch ich bin da manchmal nicht anders. Allerdings liebe ich auch die Veränderung! So habe ich mich schon immer recht gut damit arrangieren können, dass sich Menschen, Dinge, Umstände verändern… Oft begrüße ich Veränderungen, denn sie sind in meinen Augen Teil des Ent-Wickelns.

Ein meist wohl lieb gemeintes „Bleib wie du bist“ ist in meiner Welt oft eher mit einem Magengrummeln verbunden… Denn so toll das vordergründige Kompliment auch scheint, so klar drückt es auch aus, dass sich nichts verändern sollte. Und ich liebe es mich selbst, aber auch Worte, Energien, Komplexitäten zu hinterfragen! Denn daraus entsteht für mich „Ent-Wicklung“!

Tanz Dein Leben, ob mit oder ohne Biodanza

Tanzen ist mein Lebenselixier und seit ziemlich genau 11 Monaten auch Biodanza. Und fast exakt 25 Jahre ist es her, dass ich im Frühjahr 1994, mit 13 / 14, quasi auf Knien zur Tanzschule geschliffen worden bin. Meine drei Mitschüler Tobias, Marius und Fabian hatten mich dazu genötigt einen Tanzkurs anzufangen, wofür ich ihnen im Nachhinein unendlich dankbar bin. Die waren nach wenigen Kursen wieder raus und ich bin über 4 Jahre geblieben! Wer es vielleicht gelesen hat, war dies einer der absoluten Gamechanger meines Lebens!

Perspektivwechsel – Lass die Sonne scheinen

Nachdem neulich alles Mögliche an Schatten auf mich eingeprasselt ist, waren es vor allem die Perspektivwechsel, die mich wieder zurück in meine Energie geführt haben. Und Vitamin D3^^

Prinzipiell bin ich schon ziemlich gut darin unterschiedlichste Perspektiven einzunehmen, doch manchmal stecke auch ich so tief in meinem Dilemma, dass es mir dann doch deutlich hilft, durch andere Menschen die eigene Perspektive zu verändern. Ein Grund, warum ich so gerne Menschen kennenlerne. Von jedem kann ich irgendwas lernen! Jede neue Bekanntschaft eröffnet mir irgendetwas Neues! Und manchmal kannst du noch so viele Tools kennen… wenn du im Sumpf drin bist, fällt es halt nicht ganz so einfach selbst Bekanntes, Erfahrenes wieder anzuwenden.

Ein vergessener Gamechanger: Selbstironie, Eigenhumor

Tatsache, auch wenns eigentlich ein Widerspruch insich ist. Einer meiner frühesten, und damit wichtigsten Gamechanger meines Lebens, habe ich in meinem letzten Artikel tatsächlich vergessen… Eigenhumor, Selbstironie oder simpel: Nimm dich selbst nicht zu ernst!

Wie ja schon zu lesen war, bin ich nicht unbedingt so erzogen worden, als dass sich mein Selbstwert und Selbstbewusstsein sinnvoll entwickeln konnten. Im Gegenteil… da wurde eher draufgetreten. Insofern ist es auch kein Wunder, dass es mir damals echt schwergefallen ist, der Ironie von anderen, die auf die eigenen Schwächen drückt, mit Humor zu begegnen. Lange Jahre war es gefühltes, regelmäßiges Verarschtwerden, vollkommen egal, obs tatsächlich so war oder doch nur spitzer Humor, wo dann niemand die heftige Reaktion drauf verstand.

Echte Gamechanger meines Lebens

Als ich heute Vormittag jemandem einen simplen Veranstaltungstipp (Kakaozeremonie) gegeben habe, hagelte es plötzlich ungeahnte Gegenwehr. Was nicht alles für Argumente für Argumente gegen die Veranstalterin kamen, war echt faszinierend. Auch meine Lieblingsthemen „Ausbildung“, usw. kamen dabei wieder auf den Tisch. Ich hab das dann recht fix beendet, da mir meine Energie zu schade war, weil es eben auch lediglich eine Info war, kein Überzeugungsversuch^^

Das wesentliche Ding dabei war aber, dass die fehlende Offenheit, die ansich ja nicht weiter tragisch ist, direkt in vorsorgliche, heftige Ablehnung umgeschwungen ist. Und spontan kam in mir das Bedürfnis hoch einmal von meiner Veränderung der letzten Jahre zu schreiben – über meine absoluten Gamechanger. Denn manchmal haben wir das Gefühl zu wissen, wie sich die Welt dreht, bis wir plötzlich im Break Dancer sitzen und dann auch noch die Rolle kopfüber hinzukommt! Un plötzlich ist nichts mehr, wie es einmal war…

« Ältere Beiträge

© 2016 - 2022 Patrick Schröder