Gedanken und Perspektiven - über Leben und Business, abseits des Standards

Kategorie: Beziehungen (Seite 1 von 4)

Ich lebe noch – WIRKLICH!

Vielleicht klingt es wie eine Fortsetzung meines Bloggens, aber es ist tatsächlich so gemeint, wie es da steht: Ich lebe noch!

2025 war für mich ein extrem herausforderndes Jahr, dass es auf fast allen Ebenen in sich hatte. Es begann damit, dass Kati und ich uns für eine „Weiterbildung“ entschlossen haben (schon in 2024), die von einem deutschland- oder gar europaweit anerkannten „Trainer-Gott“ angeboten wurde, und sich für uns als eine absolute Fehlinvestition herausgestellt hat.

Geschäftsmodell, Wortfindung – einmal alles auf links

Seit Freitag habe ich mein Geschäftsmodell und meine eigene Außendarstellung nun auch öffentlich einmal auf links gedreht. Nach über 4 Jahren voller Fragezeichen und diverser Rückschläge musste sich etwas ändern. Doch wenn Worte nicht ineinandergreifen und mehr Durcheinander als Klarheit stiften, kann auch keine gerade Richtung entstehen.

Ich stehe für Kommunikation. Kommunikation zählt zu meinen Top3-Werten! Wenn mich Menschen im Allgemeinen, aber vor allem potenzielle Kunden, nicht verstehen, ist das weder hilfreich noch geschäftsfördernd. Im Gegenteil: Unklarheit ist destruktiv und fühlt sich auch innerlich nicht gut an. Doch manchmal brauchen Dinge auch Zeit, um sich zu sortieren.

„Alles wie bisher – läuft doch!“ vs. „KundenERLEBnis in den Fokus“

Natürlich ist es immer die Frage in welchem Segment mein Unternehmen zuhause ist und wie der Kundenkontakt aussieht. Ist er eher kurz, wie beim Bäcker, oder etwas länger, wie bei manchem Handwerker-Besuch, oder zieht sich dieser ggf. sogar durch mehrere Kontakte. Dies könnte in einem Autohaus der Fall sein… Und die nächste Frage ist: „Folgt die Kundenbindung dann positiv oder eher negativ besetzt!?“ In einem Restaurant ist die Bedürfnisbefriedigung eher positiv. Der Besuch der Autowerkstatt meistens nicht ganz so. Ein ERLEBnis zu schaffen, hat also ganz unterschiedliche Voraussetzungen. Doch genutzt wird es viel zu selten!

Doch egal wie dein Unternehmen positioniert ist… Hast du dir einmal die Frage gestellt, ob dein Unternehmen bereits DEN Unterschied macht!?

Veränderungspotential von Unternehmen vs. Betriebsblindheit

Offen gestanden weiß ich gar nicht so richtig, wie ich anfangen soll, weil mir so unglaublich viel zu dem Thema auffällt, besonders in Unternehmen. Ich habe in meinem Leben zum größten Teil einen recht großen Fokus auf das Positive. Ich versuche mich also klar auf das „Hin zu“ zu fokussieren, da meinem Weltverständnis nach das „Weg von“ nur mehr von dem kreiert und anzieht, was ich nicht möchte.

Trotzdem kann und will ich mich nicht davon freisprechen, dass mir quasi in jedem Unternehmen, das mir begegnet, sofort Dinge auffallen, die ich anders machen würde… und bei denen ich mich frage, warum das Unternehmen nicht das wahnsinnige Potential darin entdeckt, ein paar Kleinigkeiten zu einem komplett anderen Kunden- oder Arbeits-Erlebnis werden zu lassen!?

Nichts ist so beständig wie die Veränderung

Die meisten Menschen wünschen sich Beständigkeit, Verlass und haben oft Schiss vor Veränderungen. Auch ich bin da manchmal nicht anders. Allerdings liebe ich auch die Veränderung! So habe ich mich schon immer recht gut damit arrangieren können, dass sich Menschen, Dinge, Umstände verändern… Oft begrüße ich Veränderungen, denn sie sind in meinen Augen Teil des Ent-Wickelns.

Ein meist wohl lieb gemeintes „Bleib wie du bist“ ist in meiner Welt oft eher mit einem Magengrummeln verbunden… Denn so toll das vordergründige Kompliment auch scheint, so klar drückt es auch aus, dass sich nichts verändern sollte. Und ich liebe es mich selbst, aber auch Worte, Energien, Komplexitäten zu hinterfragen! Denn daraus entsteht für mich „Ent-Wicklung“!

« Ältere Beiträge

© 2016 - 2026 Patrick Schröder