Kategorie: Arbeitsleben

Druck im Leben – die Herausforderung zwischen Spannung und Entspannung

Vor ein paar Tagen habe ich bei der wundervollen Claudia Täubner einen Post bei Facebook gelesen, in dem es um „ungesunden Druck“ ging. Ich erkannte mich von früher her wieder und natürlich auch jetzt immer nochmal. Doch Gott sei Dank verfalle ich immer weniger in diese alten Muster und löse mich immer mehr von dem, was viele von einem „anständigen Menschen“ erwarten.

Ob bei der Arbeit, im familiären Leben, im Hinblick auf (scheinbare) gesellschaftliche „Verpflichtungen“ oder auch in finanziellen Hinsichten. Druck, der auf uns lastet, und scheinbar fordert, was wir doch alles „müssen“ oder „sollten“.

Zurück aus der Blog-Pause, meine veränderte Welt, meine geschätzten Kunden…

Nach fast eineinhalb Jahren Blog-Pause, vielen Herausforderungen, Aufs und Abs, Hins und Hers, möchte ich meinen Blog nun doch immer wieder nutzen, um aus meinem Leben in Job, Alltag, Ideen, Visionen, usw. zu erzählen. Insbesondere auf den Social Media-Kanälen (Facebook und Instagram) möchte ich dazwischen auch immer mal wieder Referenzen posten, um euch zu zeigen, was ich denn alles so treibe und verwirkliche.

Denn Ethic Leather macht für mich aufgrund politischer Veränderungen, aufgrund veränderter Voraussetzungen, neuer persönlicher Erkenntnisse und vieler anderer Hintergründe vorerst Pause. Ich beerdige die Vision genauso wenig wie die des Positiv Zentrums, weil ich vom Kern absolut überzeugt bin. Doch die Rahmenbedingungen müssen für mich stimmen und vor allem darf es sich zu meinem Leben stimmig anfühlen, das sich in den letzten fünf Wochen derart auf den Kopf gestellt hat, wie ich es nicht einmal im Ansatz erahnen konnte. Geschweige denn mir erträumt habe.

Doch was alles bei mir passiert ist, hast du vielleicht auf Facebook mitbekommen. Hier möchte ich euch zunächst ein bisschen von meinen Kunden und meinem Jahresanfang erzählen, der scheinbar Grundlage dafür war, mein Leben einmal richtig umzukrempeln!

Es passiert soviel und gefühlt so gar nichts…

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Seit April ist so unglaublich viel passiert, und gefühlt doch irgendwie so gar nichts. Ich hatte selten so viele müde und depressive Phasen wie in diesen 6 Monaten. Oft schaffe ich es nicht einmal mich 3h am Tag auf Arbeiten jeglicher Art zu konzentrieren. Teilweise kann ich 2x am Tag einige Stunden schlafen und fühle mich trotz natürlicher Vitamine häufig energielos und ausgelaugt. Auch meine Ernährung war selten besser… abgesehen von Juni bis August.

Rund 120 Mars-Eis waren nach einer sehr gesunden Phase (nach dem Fasten) nicht die einzige perverse Sucht, der ich in der Zeit gefrönt habe. Nach meiner zweiten Fastenkur Ende August / Anfang September habe ich die Süchte des Sommers allerdings auch wieder gut loslassen können. 🙂

Echte Gamechanger meines Lebens

Als ich heute Vormittag jemandem einen simplen Veranstaltungstipp (Kakaozeremonie) gegeben habe, hagelte es plötzlich ungeahnte Gegenwehr. Was nicht alles für Argumente für Argumente gegen die Veranstalterin kamen, war echt faszinierend. Auch meine Lieblingsthemen „Ausbildung“, usw. kamen dabei wieder auf den Tisch. Ich hab das dann recht fix beendet, da mir meine Energie zu schade war, weil es eben auch lediglich eine Info war, kein Überzeugungsversuch^^

Das wesentliche Ding dabei war aber, dass die fehlende Offenheit, die ansich ja nicht weiter tragisch ist, direkt in vorsorgliche, heftige Ablehnung umgeschwungen ist. Und spontan kam in mir das Bedürfnis hoch einmal von meiner Veränderung der letzten Jahre zu schreiben – über meine absoluten Gamechanger. Denn manchmal haben wir das Gefühl zu wissen, wie sich die Welt dreht, bis wir plötzlich im Break Dancer sitzen und dann auch noch die Rolle kopfüber hinzukommt! Un plötzlich ist nichts mehr, wie es einmal war…

Ich liebe Kommunikation – ich verändere unsere (Arbeits)Welt!

Irgendwie habe ich auch schon immer ein wenig anders kommuniziert… Und im Prinzip lebe und arbeite ich schon eine ganze Weile anders, als es die meisten Menschen tun. Ich halte es nicht für erstrebenswert einen 8h-Arbeitstag zu haben, an dem sich alles orientiert. Vielmehr arbeite so wie es sich gerade richtig anfühlt, wie es passt und natürlich auch notwendig ist. Mal sind es 3 und mal 13 Stunden am Tag. Und wenn ich richtig im Fluss und voller Energie bin, kann es auch noch länger gehen. Allerdings immer auch mit dem Fokus darauf wie es mir geht, und dass ich mir auch entsprechende Aus- und Ruhezeiten nehme. Unterm Strich ist eh alles LEBENszeit!

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